Weniger Energie- und CO₂-Emissionen beim Brennvorgang dank neuer Brennöfen

 

Die Ziegelei investierte intensiv in die Modernisierung ihrer Brennöfen. Die neuen effizienten Tunnelöfen verbrauchen weniger Energie, ohne die Qualität der Fassadenziegel und Pflasterklinker zu beeinträchtigen. Zwei alte Öfen wurden ersetzt, zwei weitere wurden komplett überholt. Der Energiebedarf wurde dadurch optimiert und erheblich reduziert.


Trockenöfen mit Wärmerückgewinnung

 

Die beim Brennvorgang entstehende Restwärme wird in den Trockenöfen optimal genutzt. Dort trocknen die gepressten Fassadenziegel und Pflasterklinker auf natürliche Weise durch die zurückgewonnene Wärme. Dank der Nutzung der Wärme aus den Brennöfen können wird die Trockenöfen auf 60 °C erwärmen und haben lediglich einen Energieverbrauch von 20 %, um eine gleichbleibende Temperatur zu erreichen.


Sonne, Wind und Wasser: erneuerbare Energien

Anfang 2021 wurde die Installation von 2.248 Solarmodulen auf den Dächern der Produktionshallen abgeschlossen. Anfang 2024 installierten wir weitere 1.005 Solarmodule, sodass wir heute insgesamt über 3.253 Solarmodule verfügen, durch die wir Sonnenenergie optimal nutzen können. Wir erreichen hiermit eine Kapazität von 1.307,3 kWp Spitzenleistung und es kann eine Jahreskapazität von 1.255 MWh erzeugt werden, was dem Jahresverbrauch von 360 Familien in Flandern entspricht.

„Wir decken zur Zeit etwa 18 % unseres Stromverbrauchs über Solaranlagen. Dies möchten wir kurzfristig auf 25 % und mehr erhöhen”, erklärt Peter Vande Moortel. „Je mehr erneuerbare Energie wir erzeugen können, desto besser. Wir setzen dabei auf Sonne, Wind und Wasser. In Zukunft werden sicherlich noch weitere Solarmodule hinzukommen, aber auch im Bereich Wind und Wasser sehen wir Potenzial.” Wir prüfen alle Optionen und werden sie schrittweise implementieren. Dies erfordert jedes Mal einen erheblichen Aufwand für unser Unternehmen, aber sowohl wir als auch die Umwelt profitieren davon.”

„Das Maximum an erneuerbaren Energien muss das Ziel sein.” – Peter Vande Moortel


Transport auf dem Wasserweg verringert den ökologischen Fußabdruck

In Abstimmung mit den lokalen Behörden und der flämischen Wasserwirtschaftsbehörde „Vlaamse Waterweg” wurde 2010 dank einer bedeutenden Investition ein eigener Entladekai errichtet. Seitdem erfolgt der gesamte Transport per Schiff auf der Schelde, wodurch jährlich 3.000 Lkw eingespart werden. Rund 75.000 Tonnen Güter werden jährlich per Binnenschifffahrt transportiert. Alle Rohstoffe, die das Unternehmen einkauft, werden stets auf dem Wasserweg transportiert. Neben der Entlastung der Straßen und der Vermeidung von Staus wird der Transport nachhaltiger und der ökologische Fußabdruck verringert.